
„Denn oft ist es ganz anders, wenn man denkt“
Es ist egal, wer versucht uns zu regieren. Sie alle haben den Kapitalismus zu ihrer Religion gemacht.
Sie glauben fest daran, der Rest aber muss dran glauben. Dieser Raubtier-Kapitalismus hat so viel Elend in die Welt gebracht. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Und es klebt Blut an ihr. Was sind das für Menschen, die Millionen und Milliarden horten und zusehen, wie Kinder verhungern? Zur Hölle mit denen! Es ist Zeit für eine andere, eine gerechtere Zeit.
Licht und Schatten
Wenn neonlichtbestrahlte Großstadtgassen,
die Spätgelaunten zu den Tempeln führ’n,
dann werden die, ekstatisch ausgelassen,
den Frust des Tages und sich selbst verlier’n
und ihren Überfluss lautstark verprassen.
.
Durch Wolkenstaub aus roter Wüstenerde,
auf die noch nie ein Wassertropfen fiel,
treibt durstgeplagt ein Bauer seine Herde,
hoffend, dass bis zum nächsten Wasserziel,
der Tod sein Vieh und ihn verschonen werde.
.
Am Dach der Welt in fellgeschützten Hütten
wo zwischen Schnee das Grün vereinzelt quillt,
wo hartes Brot, wo Betteln und auch Bitten,
den Hunger samt den leeren Magen stillt,
haben die Menschen immer schon gelitten.
.
In diesen schroffen, unfruchtbaren Welten,
wo sich die Armut übers Land ergießt,
dort, wo nur die Naturgesetze gelten,
wo keine Milch und auch kein Honig fließt,
dort leuchten keine Neonlichter
in lustvoll übersättigte Gesichter.
.
Dort gibt es keine vollen Kassen,
kein Überfluss, kein Schlemmen, Prassen.
Das ganze Tun ist stetes Streben,
den nächsten Tag zu überleben.
j.e.
April 22























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