Veranstaltungen im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings

Im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühlings starten wir in Kooperation mit dem Poesiesalo Antik und Feder eine Lesereihe, welche wir über den Bücherfrühling hinaus fortsetzen wollen. In Verbindung mit der Lesereihe möchten wir einen Literaturpreis initiieren, welcher einmal im Jahr vergeben wird, wobei als Kandidaten an Lesungen beteiligte Autorinnen und Autoren in Frage kommen. Ein Punktesystem zur Bewertung ist in Arbeit und es müssen nicht unbedingt Autoren aus der Region sein.
Die erste Veranstaltung ist … ist Geschichte, die zweite ebenfalls, die dritte auch und so geht es weiter, die nächste steht vor der Tür. Zu den Veranstaltungen ist unten näheres zu erfahren, auf Sie wird absteigend verwiesen. Die erste Veranstaltung also ganz unten, die folgenden danach, … !
10.06.2025 – Es fehlen noch Berichte, trotzdem ist unsere Veranstaltungsreihe im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühlings beendet. Die Veranstaltungsreihe war erfolgreich, wir konnten zu jeder Veranstaltung interessierte Gäste begrüßen, welche die Gelegenheit nutzten mit den Lesenden und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Wir sind bestrebt dieses Veranstaltungsformat beizubehalten und fortzusetzen.
Siebente Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Nun ist die letzte Lesung ebenfalls Geschichte, wir hatten diese Lesung etwas umfassender angekündigt und es wurde gehalten, was versprochen. Leider konnte ich nicht die gesamte Zeit an der Lesung teilnehmen, da ich noch eine Stadtführung absolvieren musste und so war es nur der erste Teil, welchem ich direkt folgen konnten. In diesem ging es um das Erstlingswerk der Autorin und um die Motivation welche zum Schreiben animierte. Ein interessantes Büchlein, welches den Eindruck erweckt für Kinder geschrieben zu sein, allerdings doch eher etwas für Erwachsene ist. Begleitet wurde die Autorin musikalisch durch ihren Mann und sicher war der Teil der Lesung, welchen ich nicht erleben konnte, genauso aufschlussreich und interessant wie der erste.
Nach der Führung ging ich noch einmal in den Salon, die Lesung war längst beendet, doch waren noch einige Gäste geblieben und es wurde noch über das eine und andere sich ausgetauscht.
Ich würde mich freuen, wenn ich zur Veranstaltung noch einen Bericht erhalten würde.
Im Nachhinein kann festgestellt werden, dass zur ersten und letzten Lesung dieser Reihe die meisten Besucher zu begrüßen waren.

Sechste Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Die Veranstaltung war nicht so gut besucht wie die anderen in dieser Reihe, lag vielleicht am Thema, ging um Philosophie und Dialektik, so jedenfalls die Intention und so auch die Lyrik. Den Umständen entsprechend begann die Lesung mit lockerem Geplauder zum Thema. Denn was ist schon Philosophie, wenn nicht die Liebe zur Weisheit, so zumindest die wörtliche Übersetzung. Sie ist allerdings auch die Mutter aller Wissenschaften und dem Umstand geschuldet ist Philosophieren das Nachdenken über das Leben. Was somit zur Grundausstattung menschlichen Seins gehört. In diesem Sinne ist jeder Mensch ein Philosoph, auch wenn er die Weisheit nicht unbedingt liebt, denkt er doch über das Leben nach, zumindest über das eigene. Wie dieses Nachdenken praktiziert wird und welche Ergebnisse es bereithält, hängt sehr von den Umständen ab, welche das Leben des Menschen begleiten. So ist ein entscheidender Fakt das gesellschaftliche Umfeld, in welchen Mensch aufwächst, in welchen er lebt, von welchen er beeinflusst, zuvorderst die Erziehung und im klassischen Sinne gehört Bildung mit zur Erziehung. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
Für die Lesung war eine Präsentation vorbereitet, diese zeigte Textbilder, Fotos auf welchen die verschiedensten kurzen Gedanken, aber auch manch kurzes Gedicht, geschrieben. Manche Aussage war tauglich Diskussion anzuregen und so war ein zweiter Teil der Lesung gestaltet.
Im dritten Teil wurden einige ausgewählte Gedichte zum Thema gelesen, welche in den letzten Jahren nicht ohne Grund entstanden, von Ereignissen angeregt und vom gesellschaftlichen Leben geprägt, dieses spiegelnd.
Abgeschlossen und Abgerundet wurde diese Veranstaltung wie üblich mit allgemeinen Gesprächen und Diskussionen zum Thema und darüber hinaus.

In Ermangelung eines Bildes von der Veranstaltung
An anderer Stelle wurde die Ankündigung dieser Lesung mit folgenden Text ergänzt:
Eine Zeit im Umbruch, Zeiten des Umbruch, gesellschaftliche Verhältnisse haben sich quantitativ weiterentwickelt und verlangen nach einer neue Qualität gesellschaftlichen Seins, das Maß ist voll und so wird es Zeit für qualitative Veränderung. Zumindest dialektisch betrachtet, aber was ist schon Dialektik, wenn nicht die Wissenschaft von den allgemeinen Bewegungs- und Entwicklungsgesetzen der Natur, der Gesellschaft und des Denkens?
Heute ein Buch mit sieben Siegeln?
Nein, einst war es geöffnet, war jenen Menschen zugänglich, welche es lesen wollten. Dann änderten sich die gesellschaftlichen Verhältnisse und die herrschenden Kräfte mühten sich es zu schließen und erneut zu versiegeln. Doch wer einmal darin gelesen, kann nicht wirklich vergessen was er gelesen, was über objektiv wirkende Gesetzmäßigkeiten dort geschrieben, wie sich Entwicklung vollzieht, welche Triebkräfte wirken.
Nur leben wir heute in einer Zeit, wo die Dialektik weitestgehend verband und wieder gilt, was Goethe einst seinem Faust im Zusammenhang mit Erkenntnis in den Mund legte:
„Ja was man so erkennen heißt!
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“*
Unter Umständen auch ein Grund warum Goethe und sein Faust heute aus dem Unterricht weitestgehend verbannt! Wer möchte die Jugend schon mit Dialektik konfrontieren, sie würde so doch noch ganz andere Dinge verstehen, die Welt mit anderen Augen sehen und nicht die vorgegebenen Wege ohne zu hinterfragen gehen.
So wurde aus Dialektik etwas, was aktuell gern ideologisch unter den politischen Teppich gekehrt, was nicht schwer, da wir in einer Zeit leben, wo Wissenschaft eher als Religion daherkommt und politisch verkündete Glaubenssätze zu belegen hat. Für Erkenntnis blind, von Ewigkeit zu Ewigkeit ist des Menschen Leben, der freie Wille propagiert, damit der Mensch Schicksal kapiert und nicht fragt, wieso, weshalb, warum, was ist Ursache, was ist Wirkung und wem nutzt es?
So wird herrschaftlich die Metaphysik hofiert, metaphysisch kann es anders aussehen, da kann schon mal der Wunsch der Vater des Gedanken sein, das freie Denken eingesperrt, mittels Glaskugel orakelt und ein ewiger Kreislauf sich beständig überholender, absoluter, austauschbarer Gegensätze angeschoben. Aber „eine Denkweise, die die wirklichen Gegensätze nicht in ihrer Relativität begreift und auf fixen Kategorien beharrt, wo sie nicht gültig sind, beziehungsweise die Unvereinbarkeit von Gegensätzen zum Denkprinzip schlechthin macht, fasste Hegel unter dem Begriff Metaphysik zusammen als die Dialektik entgegengesetzte Denkweise.“*
Und so ist es streben, dialektisch nicht nur zu leben, sondern die Welt auch so zu sehen, damit wir sie vielleicht ein bisschen besser verstehen. So kann Auseinandersetzung mit dem aktuellen nicht die Musen verbellen, mal sehen wer zugegen, schön wären Kolliope, Klio und Enterpe zu sehen, die anderen sechs Musen werden dies sicher verstehen.
Kalliope, die mit der schönen Stimme, ist die Muse der epischen Dichtung, der Rhetorik, der Philosophie und der Wissenschaft
Klio, die Rühmende, ist die Muse der Geschichtsschreibung
Euterpe, die Erfreuende, ist die Muse der Lyrik und des Flötenspiels
Fünfte Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Es war eine interessante Lesung, die Autorin hatte ihr Programm dreigeteilt. Und nach kurzer Vorstellung und Darlegung wie Sie zum Schreiben gekommen, ging es mit dem Programm los. Den ersten Teil hatte sie überschrieben mit: „Poetische Streiflichter durch meine Bücher zwischen Licht und Schatten“. Dem Rechnung tragend gab es einen kurzen Überblick und eine Reihe Gedichte, welche mittels Textbilder zum Teil auch auf unserer Seite veröffentlicht.
„Das Leben ist wie ein Hauch – Schicksalswendungen in Lyrik und Prosa“, war der mittlere Teil überschrieben, in welchen unter anderem eine bewegende Geschichte gelesen, vom Arbeitsleben der Autorin angeregt. Und auch der dritte Teil, „Post-Skriptum: Von dem, was übrigbleibt …“, wurde den gestellten Ansprüchen gerecht.
Eine interessante Lesung, welche einen Überblick über das literarische Schaffen der Autorin bot und den Räumlichkeiten entsprechend gut besucht war. Die Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten begleitete Stefan Gerling musikalisch und nach Abschluss der Lesung gab es wieder Raum für Gespräche, welche interessant und substanziell. Im Großen und Ganzen eine gelungene Veranstaltung, in welcher die Autorin zu überzeugen wusste, auch in dem ihr Vortragen substanzielle Diskussionen anregte. Danke an Petra Ewers, den Gästen, Veranstaltern und Unterstützern.

Vierte Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Da ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, hier ein Bericht aus anderer Feder, aus der Feder des Vortragenden Autors selbst. Ich gehe davon aus, dass es einen weiteren Bericht zur Veranstaltung geben wird und freue mich auf die nächste Veranstaltung am 09.05.2025.*
Die Teuflische Nacht im Poesiesalon
DER SCHWARZE POET war zu Gast, und zelebrierte auf Basis seines Erstlingswerks Teuflisches zur Nacht die dichterische poetische Reise durch die zerklüfteten Abgründe eines Seelenlebens. Es wurde die Geschichte eines Mannes erzählt der mit den „Schwarzen Engeln“ kämpfte, die Einsamkeit von dem „Kettenherz“ ertragen musste, und durch die „Welt aus Eis“ ging. So erlebten die Zuschauer in anderthalb Stunden, an diesem Abend viele Gänsehautmomente. Zum Abschluss gab es mit dem „Sternenmeer“ noch eine poetische Zugabe aus dem Schwarzherz I. Der Abend endete dann mit seichten Klängen von Cora am E-Piano.
Ric van Regel

Dritte Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Nun ist die dritte Veranstaltung unserer Lesereihe Geschichte, etliche Teilnehmer konnten wir begrüßen, es war ein kurzweiliger, unterhaltsamer und interessanter Abend. Die Autorin gab nach der Begrüßung einen kurzen Überblick über ihre bisherigen Veröffentlichungen und ihre Pläne für ein weiteres Buch, welches gegenwärtig im entstehen. Dieses hielt sie jedoch nicht davon ab bis jetzt unveröffentlichte Texte für ihr neues Buch zu lesen, nachdem Sie das Konzept für das Buch vorgestellt hatte. Das Motto ihrer Veranstaltung, „Mit Humor durch Harz und Küche“, wird auch Motto ihres neuen Buches sein, es gibt eine kurze Geschichte, welche mit Essen zu tun hat und anschließend auch noch das Rezept zu dem Gericht welches Gegenstand.
Vordem hatte Sie aus ihren anderen Publikationen gelesen, interessant zu erfahren, was ihr schreiben zu den verschiedenen, gegenständlichen Themen animierte.
Es wurde gelesen, erzählt, vorgetragen und gespielt, mittels Sprache variiert und diskutiert. Die Zeit verging wie im Flug, ein schöner, unterhaltsamer Abend, danke an Gabi und unseren Partner vom Poesiesalon Antik und Feder.
Die nächste gemeinsame Veranstaltung findet am 25.04.2025 um 19:00 Uhr statt, es gibt schon eine Reihe von Anmeldungen, leider kann ich auf Grund zeitlicher Überschneidung mit einer anderen Veranstaltung nicht teilnehmen.

Zweite Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Ich selbst hatte an der Veranstaltung nicht teilgenommen, war dem Umstand geschuldet, dass am Nachmittag am selben Ort schon eine Veranstaltung* stattfand, für welche ebenfalls die Verantwortung zu tragen war. Wie üblich nach solchen Veranstaltung wurde noch länger diskutiert und da wir obige Veranstaltung im letzten Jahr schon einmal organisiert hatten, wurde die Diskussionsrunde, im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens*, vorgezogen.
Da die Diskussion am selben Ort, nur in der Lokalität stattfand, war es gut möglich den Autor obiger Veranstaltung zu begrüßen und einen Blick in den Veranstaltungsraum zu werfen. Die Veranstaltung war gut besucht, nicht ganz so gut wie im letzten Jahr, wobei einige Bekannte zu begrüßen waren. In jedem Fall waren es mehr Besucher als zur Nachmittagsveranstaltung, was in erster Linie an den sehr verschiedenen Themen lag. Das Thema der ersten Veranstaltung ist von historischen Interesse, spricht eher ein spezielles Publikum an, wobei obiges Thema von allgemeinen Interesse, da es eine wachsende Zahl von Menschen gibt, welche vom gegenständlichen Problem direkt betroffen, oder indirekt damit konfrontiert. Über aktuelle gesellschaftliche Entwicklung ließen sich die beiden Themen durchaus sinnvoll verknüpfen, was allerdings ein anders, sehr interessantes Thema wäre.
Die Reaktionen zur Abendveranstaltung waren, wie im Nachhinein zu erfahren, durchwachsen, sie reichten von Zustimmung bis Ablehnung, meines Erachtens je nach dem wie Menschen mit dem Thema konfrontiert und involviert.
Der Autor teilte mir vor der Veranstaltung mit, dass es wohl seine letzte Veranstaltung dieser Art sei, sein Buch vergriffen und eine Neuauflage nicht geplant.
Ein sicher sehr komplexes Thema, welches es verdient von den verschiedensten Seiten beleuchtet zu werden. Die Lesung selbst diente auch dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden.
Dem Autor Dank und viel Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.
Erste Veranstaltung:

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Kurzer Bericht:
Die erste Lesung ist Geschichte, sie war gut besucht, es war ein kurzweiliger Abend mit interessanten Diskussionen.
Nach der Begrüßung durch den „roten Lyriker“ lass Claudia Gerling ihrem Thema entsprechend kurzweilige Gedichte und Texte und gab einen Ausblick auf ihre Lesung am 06.06.2025. Anschließend ging es bei Thomas Loch um Literatur im Rahmen von Stadtführungen, es wurde erzählt, gelesen und vorgetragen. Sprache als Werkzeug an konkreten Beispielen mit Bezügen, welche als Bild an eine Wand projiziert wurden. Rhetorik, in Stadtführungen genauso wichtig wie fachliches Wissen, gehörte nicht ohne Grund zu den freien Künsten, sie bildete mit Grammatik und Dialektik das Trivium, welches einst zum Herrschaftswissen gehörte. Aber dazu in einer späteren Veranstaltung mehr.
Zum Ende der Vorträge gab es Informationen zu weiteren Veranstaltung, welche im gleichen, oder einem anderen Rahmen demnächst stattfinden werden.
Im großen und ganzen ein erfolgreicher Abend, auch weil das Publikum nach den Vorträgen, bei verschiedenen Getränken, regen Austausch pflegte.
Wir freuen uns auf die weiteren Veranstaltungen im Rahmen dieser Lesereihe!






















