
Sprache ist ein gesellschaftliches Produkt, sie macht Spaß, Sprache ist Werkzeug, Sprache ist Spiegel ihrer Zeit, Sprache verändert sich, Sprache verändert, wird gelebt, dient der Auseinandersetzung und wird praktiziert im Geist der Zeit, von dem Goethe schon wusste: „Was ihr den Geist der Zeiten heißt; …“, mit ihr kann dem Geist der Zeit entsprochen, aber auch widersprochen werden. Sprache ist das Hauptwerkzeug in der Auseinandersetzung, ob als gesprochenes oder geschriebenes Wort. Rhetorik gehörte nicht umsonst, neben der Grammatik und der Logik, zu den freien Künsten. Welche frei, weil sie für die Freien waren, nicht fürs Volk, es war Herrschaftswissen.
Ein etwas andere Reise durch Geschichte und Gegenwart, Prosa, Lyrik, Poesie und dazu manch Melodie, laden zur Auseinandersetzung ein und diese darf durchaus kurzweilig sein.
Philosophische Gespräche, Lyrik, Prosa und noch mehr, Literatur als Werkzeug in der Auseinandersetzung. Ein Mittel zum Zweck und so ist der Weg zu den herrschenden Medien nicht weit, welche Rolle spielen sie, welche Aufgabe haben sie zu erfüllen?
Heute geht es um Krieg oder/und Frieden, es geht um gesellschaftlichen Fortschritt, Auseinandersetzung, Aufklärung, Verklärung und mehr. Aber war das nicht immer schon so? Da gibt es in der Geschichte viel und noch viel mehr, aber auch in der Gegenwart entwickelt sich so manche Art, sich mit dem gesellschaftlichen Leben auseinanderzusetzen.
Goethe, Lessing, Brecht, Homer und mehr, Antike, Frühaufklärung, Sturm und Drang, wie spiegelt sich Kunst und Kultur heute in der Medienwelt und außerhalb dieser?
Nachdenken über das Leben und was ist schon Philosophie, materialistisch kommt sie daher, heute idealistisch noch viel mehr, …, spiegelt sich wieder in lyrisch Gesang.
Was ist in der Literatur nicht alles zu finden, warum wird bestimmte Literatur heute verneint, warum verschwinden Werke wie Goethes Faust mehr und mehr aus dem Unterricht? Wird heute noch Lessing gelesen, ist noch aktuell, was einst geschrieben und wie ist es um den Untertan bestellt, gibt es neues in der Welt, um Veränderung zu bewirken?
„Ja was man so erkennen heißt!
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“
lässt Goethe seinen Faust erkennen und in diesem Sinne musste Galilei widerrufen und die bewiesene Wahrheit als eine Lüge einstufen.
Eine Veranstaltung des Deutschen Freidenker-Verband Sachsen-Anhalt
Freitag, 04.09.2026 – 17:00 – 18:40 Uhr
Clubzelt auf dem 7. Magdeburger Friedensfestival, Unterhorstweg 26
„Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert.“ Karl Marx
Quelle: klick.























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