
(Petra Ewers, Textbild „Mohn“, 2026)
Mohn
Mohn durchzieht
purpurrot Wiesen,
belebend ihr
ruhendes Grün.
Das Schwarz mit
gelbem Punkt im
Inneren seiner
seidigen Blüten taucht
ein in flammendes Rot.
Sich wiegend im Wind
überdauert er Regen,
bleibt ein Lebenstupfer
seiner Wiesen.
Ich wollte ihn
pflücken – den Mohn.
Doch welkt sein Leben
schnell – fern grüner Wiesen.
Manchmal empfinde ich in mir –
den Mohn.
(Petra Ewers, Gedicht „Mohn“, Variation 2026)























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