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Tiger-Assoziation


(Petra E., Porträt eines sibirischen Tigers)
Tiger-Assoziation
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Mein Tiger läuft in
seinem Käfig
auf und ab.
Er schaut,
sieht ohne
wahrzunehmen.
In jeder Bewegung
seines geschmeidigen
Körpers ahne ich
die kraftene
Eleganz eines
einstigen Königs –
vor seinem
Gefangensein.
Folgend dem
Tiger mit meinen
Augen-Blicken
erkenne ich
in ihm mich als
Gefangene im Käfig
meines Selbst,
drehe mich im
Kreis kreisend.
Verletzt an meinen
Gitterstäben
nehme ich
befreiend wahr
in mir die Kraft
seines – meines
verborgenen
„Tiger-Stolzes“.
(Gedicht von Petra E.)
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Aufruf zur Folgsamkeit!


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Sehende Worte


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Sehende
Worte
fliegen
über
Horizonte,
entrinnen
der Lüge,
leiden im
Unrecht,
schleudern
das Wahre
ans Licht
und tanzen
über
flammende
Meere
in mein
Herz.
.
(Petra E., aus ihrem Buch:
„Flamenco – ein Tanz
über flammenden Meeren“,
erschienen 2017)
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“HO HO HO” – WEINACHT „ZWO ZWO“

“HO HO HO” –
WEIHNACHT “ZWO ZWO”
.
ROT & GRÜN & “ALLERLEIES”
BRINGT DIE ZEIT UNS WIEDER
WEIẞ IST’S ZWAR NOCH NICHT
DOCH HÖRT MAN IHRE LIEDER
.
LIEDER MIT DEM RHYTMUS FIXE
ODER LANGSAM UND BESINNLICH
DER EINE MAG ES LIEBE SO, ODER?
DER ANDERE BEIDES & SO BIN ICH
.
ALLES GUT – ALLES GEHT SO WEITER
IN DER CHRONOLOGIE UNSERER ZEIT
WER WEIẞ, WANN DAS NÄCHSTE MAL
DIE BOMBE EINSCHLÄGT UND BLEIBT
.
ICH HOFFE GERN DAS BESTE, IMMER
ERWARTE NICHT DIESES ODER JENES
IN DER THEORIE FUNKTIONIERT DAS
PRAKTISCH HILFT GERN AUTOGENES
.
AUTOGENES TRAINING, MEDITATION
YOGA – QIGONG – WAS AUCH IMMER
NICHTS GEHT ÜBER RUHE & STILLE
BESONDERS JETZT IM “GEGLIMMER”
.
ICH LIEBE ES – ICH RUHE MICH AUS
BESINNE TAGE FÜR TAGE & NÄCHTE
MEIN LEBEN UND WAS ES WOHL SEI
WAS ES MIR WOHL MAL BRÄCHTE
.
DEN SACK ZU NEHMEN IN DIE
HAND UND GÄBE ALLE GABEN
NUN WENIGSTENS DIE GUTEN
ANDERE WILL KEINER HABEN
.
ICH VERSTEHE, ZU RECHT, JA
NATÜRLICH, WARUM, WIESO?
LIEBER SIND WIR ALLE SELIG
LIEBER SIND WIR ALLE FROH
.
IN DIESEM SINNE & APROPOS
LASST UNS HÄNDE ERGREIFEN
ZUCKERSTANGEN & GANZ ARTIG
BIS WIR BEIDERSEITS EINIG REIFEN
.
DIE FEUER KNISTERN – KEKSE DUFTEN
DIE SPANNUNG STEIGT UND SCHWINDET
BIS DER “BULZERMÄRTEL” ALS BALDIGST
SICH DURCH DEN SCHORSTEIN WINDET
.
WIR FREUEN UNS DRAUF, EGAL WAS IST
WIR FREUEN UNS DRAUF FROHGEMUT
WIR FREUEN UNS AUF DAS KINDLEIN
DENN DANN WIRD ES SCHON GUT
.
GUT FÜR ALLE, GUT GENUG
GUT. VIELLEICHT BESSER
GUT & SOGAR SEHR GUT
KESSER STATT BLÄSSER
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HC_THIESGEN
DEC 9TH, 2022
7:42 PM (CET)
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Gestrichener Kommentar

Kommentare zu Beiträgen sind im Internet durchaus üblich und erwünscht, sind sie doch ein sichtbares Zeichen, dass auf den entsprechenden Seiten nicht nur gelesen, sondern sich auch mit dem Geschriebenen auseinandergesetzt wird. Das dabei die Meinungen nicht immer übereinstimmen, liegt in der Natur der Sache selbst, es ist sogar oft so, dass kommentiert, was kritisiert wird. In jedem Fall sollten Kommentare substanziell sein, sich mit dem kommentierten Text befassen und nicht mittels Floskel- oder Schlagwortanalytik daherkommen. Nun hatte ich jüngst einen Kommentar geschrieben und auch zum gegenständlichen Text, zugegebenermaßen nur einen Teil des Textes betreffend, veröffentlicht. Als ich einige Zeit später nach dem Kommentar schaute, war er nicht mehr vorhanden. Ist nicht der erste Kommentar welcher im Nirwana endet, wobei ich es in diesem Fall nicht erwartet hatte und so ist folgendes Gedicht zustande gekommen:
Gestrichener Kommentar
Es war einmal ein Kommentar,
er wurde geschrieben,
er wurde gelesen,
nun ist er gewesen!
.
Was war an ihm unangenehm?
War der Spiegel zu sehr zu sehen?
Wurde verneint das Widerwort?
Ist Kritik unerwünscht an diesem Ort?
.
Eines steht fest,
nun ist er fort,
ist nicht mehr,
am veröffentlichtem Ort!
.
Doch spricht die Tat,
allein für sich,
es wird viel gemeint,
doch anderer Meinung verträgt man nicht!
(mehr …) -
Eine Nacht am See

Eine Nacht am See
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Die Nacht den Tag nun sanft bedeckt
Der See trägt Silberschimmer
Den ersten Stern jetzt auch geweckt
Das Bild ist voll von Glimmer
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Der Glans der Nacht langsam erwacht
Ruhe streicht jetzt übers Land
Der See trägt seine eigene Tracht
Alltagssorgen sind verbannt
.
Genießen jeden Augenblick
Es nähert sich der Morgen
die Träume kehren nie zurück
Momente ohne Sorgen
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Eine Nacht am See ist mit nichts zu vergleichen
Die Natur setzt immer eigene Zeichen
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Gabi Schnee
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“MERRY LITTLE & WHOLLY CHRISTMAS“

“MERRY LITTLE &
WHOLLY CHRISTMAS”
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CHRISTMAS TIME IS BACK & FORTH AGAIN
DEAR ME & YOU, DEAR UNIVERSE, DEAR GOD
THE STAR IS SHINING BRIGHTLY THERE ABOVE
AND CHRISTMAS STREETS ARE BECOMING ART
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WHAT ELSE IS NEW? WHAT’S NEW TO SAY, SEE
EVERYTHING MIGHT SEEM QUITE THE SAME
STILL LONGING FOR THE RED APPLE ANEW
STILL YEARNING FOR A COSY PET NAME
.
ALL GOOD, ALL SHINY, JUST THE SAME
NEVER GET ME WRONG, ALWAYS BELIEVE
THERE MUST BE COMING BLISSFUL AHEAD
THIS TIME OF JOYFULNESS IS NOT A THIEF
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PEOPLE SING & LOTS OF GREEN & RED
ALL KINDS OF COLORS, STOLLEN BREAD
ALL OVER SWEETS, NICE & HOT DRINKS
BEING UP SOON AGAIN IN A FEW BLINKS
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WHERE ARE YOU? I MISS YOU. – BETIMES
WHEN I LET ALLOW BOREDOM TO SAY HI
IT’S OKAY TO MISS YOU, TO DESIDERATE
IT’S VERY NATURAL, DON’T ASK ME WHY
.
TOGETHERNESS MAKES US QUITE HAPPY
TOGETHERNESS GIVES US SOME THRILL
TOGETHERNESS WITHIN SATISFACTION
NOT IN FOR ME NOW, BUT YET, IT WILL
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CHRISTMAS, CHRISTMAS, LOVELY DEAR
HAPPY TO SEE YOU – HAPPY YOU’RE HERE
TOUCH ME GENTLY. TOUCH MY VERY SOUL
TOUCH ME TENDERLY & MAKE ME WHOLE
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“WHOLLY CHRISTMAS” BE IT ALSO WHITE
“WHOLLY CHRISTMAS” SNUGGY & FUN
“WHOLLY CHRISTMAS” SAFE GEST
“HOLY CHRISTMAS” BOTH ONE
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HC_THIESGEN
DEC 9TH, 2022
1:50 PM (CET)
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„Das Leben ist wie ein Hauch“


(Petra E., Textbild „Das Leben ist wie ein Hauch“, Originalbild von 2021)
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Das Leben
ist wie
ein Hauch.
Mancher
verfliegt.
Mancher
ballt sich
zum Sturm.
Mancher
hinterlässt
Spuren in Narben
anderer Leben.
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(Petra E., Gedicht aus ihrem Buch
„Eine Rose im Schnee“ )
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Oberflächlichkeit


Über Symptome können wir trefflich streiten,
über Folgen philosophieren,
die Auseinandersetzung kann ihnen gelten,
wenn die Ursachen bleiben unberührt!
So kann ewig nicht geschehen,
was heute notwendig ist,
so werden wir immer alte Wege gehen,
im Kreis den Illusionen folgen
und hoffnungsschwer,
die alten Lieder angestimmt,
werden wir der Zukunft grollen,
weil wir in der Gegenwart gefangen sind!
.
So ist es nötig zu erkenne,
wer wir eigentlich sind
und dieses auch klar zu benennen,
so kann werden,
die Zukunft unser Kind!
Sind wir das Volk,
so in Gefolgschaft,
oder sind wir in Interessen geeint,
als Klasse in der Masse,
nicht als verklärter Brei,
in Einigkeit der Spaltung!
.
05.01.2015
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NATUR & MENSCHENLIEBE

NATUR & MENSCHENLIEBE
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Natur und Menschenliebe gehen einhand
Auch wenn manch Mensch es gern mal trennt
Wenn er vor lauter Bäumen die Wälder nicht sieht
Oder gedankenlos oder eher -voll durch’s Leben rennt.
Verkannt wird dann so manche Idylle, manch Lieblichkeit
Manch wesentlicher, geheimnisvoller, so wundervoller Stern
Manch zarte Berührung einer Seele aus so endlicher Ewigkeit
So manch unerkanntes Lichterlein verliert sich dann so fern.
So nah jedoch ist jegliche Freude, jegliche Verbindung
Jegliches Balsam für jegliche verwundete arme Seele
Jegliche Errungenschaft, wert nicht zu besitzen
Aber zu erfahren, während ich einfach gehe.
Gehe durch die Landschaft, so pittoresk
Gehe durch die Zeit, die so vergehe
Gehe durch die Gasse des Seins
Auf breitem weitem Gehege.
Schaue in Gesichter mit einem Lächeln
Anstatt auf die Schuhe des ander’n
Wissend um das sich wundern
Bewandert so zu wandern.
Horche auf die Stille
Die laut ertönt so klar
Ein Hauch von Nichts
Weise, wohl und wahr.
Jener Hauch von Nichts
Mit allem Drum und Dran
Der alles einfach so vermag
Was ich so alles nicht kann.
Jedes Stück Natur ist ein Stück von mir
Jedes Stück von mir, ein Stück von dir
Jedes Stück Gegebenheit ein Segen
Jeder Segen geboren in dem Wir.
Wir, die wir anders sein wolle
Und dabei gleichzeitig gleich
Wir die wir uns hart zeigen
Wenn innerlich so weich.
Wir, die geboren werden
Zum Sterben, um zu leben
Und die andere Hand waschen
Anstatt gern und immer zu geben.
Nichts ist unser sowieso
Nichts von dieser Welt
Nichts, wie’s scheint
Wie’s steht und fällt.
Menschenliebe und/oder die Natur
Denn sie wissen ja nicht, was sie tun
Ich ruhe jedoch in Dir, seit ich ruhe
Lasse los, lass es bleiben, lasse ruh’n.
Du Quelle der Existenz
Du Quelle wahrer Freude
Quelle allen so Ursprungs
Quelle weiter, vergeude.
Vergeude deine Liebe
In mir, in uns, in allem
Wie zuvor, so unbesehen.
Vielleicht können wir heute
Dir ein wenig besser genügen
Um so einiges besser bestehen
.Heute und immer wieder heute
Bis auf Weiteres und von nun an
Mein Bestes ist nicht genug, denn
Nur mit Dir tue ich, was ich kann.
H.C. _Thiesgen
May the 1st, 2019
09:46 PM (CEST)





















