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Träume zerrinnen …


(Petra E.: Textbildvariation „Träume zerrinnen …“, 2023).
Träume
zerrinnen
wie Sand.
Man
schöpft
Kraft
aus dem,
was bleibt.
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(Petra E., Gedicht „Träume zerrinnen …“
aus ihrem Buch „Eine Rose im Schnee“)
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Danke


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Herbst


Bild: Jürgen Engelmann Herbst
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Nun pflückt der Wind die Blätter aus den Bäumen,
die gestern noch der Herbst in Gold getaucht.
Gedämpftes Tun in allen Lebensräumen.
Der lange Sommer hat sich aufgebraucht.
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Wenn welke Blätter von den Bäumen taumeln,
dann nimm dir Zeit und geh ein Stück hinein
ins goldne Reich und lass die Seele baumeln.
Atme den Herbst in tiefen Zügen ein.
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Schwer lässt der Nebel sich zur Erde nieder
und an die Scheiben klopft der Regen seinen Blues.
Die Kraniche trompeten Abschiedslieder.
Der Winter schickt den ersten kalten Gruß.
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Jürgen Engelmann
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ENDLICH AUSGERUTSCHT


BESONDERE BEDÜRFNISSE III – Stilisiertes Foto von HC Thiesgen (Ölgemälde) ENDLICH AUSGERUTSCHT
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Ein neueres Jahr entfaltet sich
Wohl träge, aber wohlig wahr
Das alte Leben ausgelutscht
Verlebt es sich wunderbar
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Mannigfach Erlebnisse
Gerechtzuwerden, nun
Egal wofür es sein wird
Man kann’s obzwar tun
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Motivation ist kaum gar
Schmort so vor sich hin
Duftet in Gedanken nur
Kaum Schmaus, Gewinn
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Das Leben ist großartig
Obschon oder ohnehin
Vermag ich zu glauben
Egal wer & was ich bin
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Ein lebenslanges Lösen
Balder hoffentlich doch
Von den Konventionen
Derart imaginäres Joch
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Frühling nähert sich minus
Winter zuvor in dem Sinne
Gezwitscher für die Seele
Aus voller Kehle, Stimme
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Was bringt dieses Jahr?
Man weiß es nun nicht
Freilich, Glücklichsein
Obliegt keiner Pflicht
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Glücklichsein ist frei
Gewählt und gewollt
Strahlendes Lächeln
Ein Mund voller Gold
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HC_Thiesgen
Jan 24th, 2023
10:15pm (CET)
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Vergleich.


Vergleich
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Nicht alles was hinkt,
ist ein Vergleich,
aber Vergleiche
hinken immer!
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Gedankenchaos


Gedankenchaos
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Über den Wolken schweben,
Gefühle heiß und kalt,
Schwimmen auf Meeresboden,
in mir ein tiefer Spalt.
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Verändert hat sich diese Welt,
das Sein wird immer schwerer,
Angst, dass sie ins Nichts zerfällt,
Gefühle werden leerer.
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Einst liebte ich mein Heimatland,
Konturen jetzt verschwimmen,
das Leben treibt mich an den Rand,
muss Berge nun erklimmen.
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Mein Pfad wird immer steiler,
ich frag mich wo ich bin,
komme an meine Grenzen,
wo ist des Lebens Sinn?
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„Ich möchte erwachen …“


Petra E.: Textbildvariation: „Ich möchte erwachen …“ ( 2023)
Ich möchte
erwachen
aus dem
Vergangenen,
nicht
zweifeln
am Morgen,
behutsam
schließen
diese Türen,
einfach Ich sein
im Heute.
(Gedicht von Petra E.)
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BESONDERE BEDÜRFNISSE


BESONDERE
BEDÜRFNISSE
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EIN WENIG EXTRA VERSTÄNDNIS
EIN WENIG EXTRA GEDULD, GEFÜHL
EIN WENIG EXTRA INTERESSE, HINGABE
WARUM IST DAS EIN WENIG EXTRA ZUVIEL
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WARUM ÜBERHAUPT NUR EIN WENIG, EXTRA
WARUM ÜBERHAUPT EXTRA, NUR EIN WENIG
VERSTÄNDNIS, GEDULD, GEFÜHL, HINGABE
INTERESSE MACHT UNS ALLE ZUM KÖNIG
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KÖNIGE MIT NEUEN KLEIDERN – NA UND
WARUM DENN AUCH NICHT, MEIN GOTT
WARUM NUR PARADIES UND DIE HÖLLE
UND JENES NIEMANDSLAND SCHAFOTT
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WARUM GELTEN NUR GROẞE EXTREME
ALS BETRACHTENSWERT, AKZEPTABEL
DERWEIL UNGLEICHE UNGLEICHHEIT
ERFODERT EINE GERECHTE PARABEL
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EIN KIND IN NOT. EIN KIND ALLEINE
EIN KIND MEHR UND WENIGER HIER
ZU GLEICH, ZUR NOT & ZEITWEILIG
MAL HIRSCH, MAL MAUS, MAL STIER
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DER HIRSCH, DER AUFFÄLLT EH & JE
DIE MAUS OHNE GEWEIH, DIE FALLE
DER STIER DER ROT SIEHT IMMERZU
DAS SIND DREI UND NICHT MAL ALLE
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WAS IST MIT DEM TIGER EHRENVOLL
EHRERBIETEND, MEHR GESCHMEIDIG
DAS PFERD, DAS ZUR FLUCHT NEIGEND
ALL SEINER KRÄFTE ENTSAGT & LEIDIG
.
DER HUND TÖRICHT & NAIV, WEIL TREU
MANGELT STOLZ & ANGEBLICH CHARME
MANGELS UNNAHBARKEIT & MYSTERIUM
OFFENE HERZEN GELTEN OFFENBAR ARM
.
WARUM SAGT DER DICHTER EIGENTLICH
NICHT WAS ER WIRKLICH AUCH MEINT?
WARUM SIND SICH EINIGE MENSCHEN
NICHT AUTOMATISCHER VEREINT?
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EIN BOOT & VIELERLEI LÖCHER
EIN BOOT & VIELE GESICHTER
EIN BOOT & NUR EIN RUDER
SEGEL IM WIND, DICHTER
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WAHRHEIT ODER FRAGE?
FRAGE ODER ARROGANZ?
WISSEN IST ALSO MACHT
DAS STIMMT NICHT GANZ
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UNWISSENHEIT VERMAG
UNWISSENHEIT RETTET
UNWISSENHEIT WEIHET
UNWISSENHEIT BETTET
.
LASS DICH MICH HÖREN
LASS DICH MICH BLUTEN
LASS DICH MICH WAHREN
NEBST ALL DEM VERMUTEN
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DU WEIẞT NICHT, WER ICH BIN
VERMUTEND, DU KENNST GOTT
MAKEL VERBERGEN SCHÖNES
SCHÖNES STIRBT IM TROTT
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TROTT DER GESCHICHTE
TROTT DEINES LEBENS
TROTT DER HEKTIK
ALLES VERGEBENS
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LEBE AUF, LEBE
GEBE AUF – GEBE
VERLERNE, LERNE
VIEL LIEBER, GERNE.
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HC_Thiesgen
OCT 9th, 2022
6 AM (UTC +2)
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Getrübter Blick.


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Es ist die Träne,
emotional gezeugt,
welche den Lichteinfall beugt,
welche verzerrt das Bild,
welche verwischt Realität,
welche trübt den Blick
und ablenkt vom eigentlichen Geschick!
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Winter























