Wie so oft geht es ums Rechts-Linksschema und manche Gesellschaftskritik wird in diesem Schema hin und hergeschoben, wobei es dazu kommt, dass aus einen Linken schon mal ein Rechter gemacht wird, seltener auch umgekehrt. Ich selber lehne diese einfachen Schemen ab, unter anderem weil es nicht einfach ist diese Kategorien klar zu definieren. Zu einem Beitrag auf Facebook habe ich folgenden Kommentar mit Gedicht geschrieben:
Das ist nun mal so, mit dem Rechts-Linksschema, es ist metaphysisch und dreht sich somit im Kreis und wenn du losgegangen, dann wirst Du ans Ziel gelangen, … rechtsherum oder linksherum, die Richtung ist in jedem Fall egal. Doch ist dem so, in Schein und Spiegel?
WO DIE LEICHTE MUSE GEDANKENSCHWER IHR FÜLLHORN AUSKIPPT …
Treffpunkt am Roland vor dem Rathaus Quedlinburg
Eine etwas andere Stadtführung, durch Zeit und Raum! Goethe, Lessing und Homer, keinen trieb es wirklich her, Klopstock ist nicht hier geblieben, andere hat´s nicht weggetrieben, kamen hinzu, blieben hier und haben manches aufgeschrieben. Gelegentlich in eines Hauses Balken, doch öfter noch auf Pergament, Papier, manches auch in Stein gehauen, kann Mensch heute noch drauf schauen. Gedankenschwer geritzt in dicke Balken und so manches dünne Brett wurde gebohrt, Gedanken zu erhalten.
Um zu entfalten, fliegt der Lyrik Vogel weg, setzt sich Poesie gestaltend auf so mach historisch Fleck, nimmt Heinrich gar den Grund für seinen Beinahmen weg und drückt ins Holz den Drudenfuß, dem Einhorne zum Gruß, des Teufels Sorgen zu verwalten. „Wer wird nicht einen Klopstock loben? Doch wird ihn jeder lesen? Nein! Wir wollen weniger erhoben und fleißiger gelesen sein.“ (Gotthold Ephraim Lessing)
EINE EMOTIONALE BEGEGNUNG MIT DER NATUR, GESCHICHTEN, MUSIK, BILDERN
Freitag, 12.05.2023, 19.00 Uhr – Lesung mit Jürgen Engelmann
Blasiikirche, Blasiistraße 6, 06484 Quedlinburg
Die Gruppe „pro natura“ bietet ein literarisch – musikalisch – fotografisches 70-minütiges Programm unter dem Motto „So, wie man in den Wald hineinschaut…“
Der Blankenburger Naturfotograf, Musiker und Autor Jürgen Engelmann liest eigene Texte über seine Erlebnisse und Begegnungen in und mit der Natur. Musikalisch begleitet wird er von Martin Unglaub am Keyboard, Dieter Sommer an der Gitarre und der Sängerin Gesine Biber-Herwich.
Passend dazu zeigen die Techniker Sabine Wilken und Holger Kleinbauer etwa 100 der schönsten Naturfotos von Engelmann auf einer Leinwand. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Es gibt etliche Dinge im Leben, die dem Menschen Respekt einflößen. Eingeschweißte Batterien zum Beispiel oder Lebensmittelmotten, auch eine Mücke im Schlafzimmer.
Das alles sind berechenbare Größen, denen wir gewachsen sind, mit denen wir fertig werden, auch wenn sie uns nicht immer gefallen.