• Rom sehen …

    Rom sehen …

    (Petra Ewers, Textbild „Rom sehen ist wie ein Flügelschlag im Unendlichen“)
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  • LOKALE LESUNG

    LOKALE LESUNG

    Freitag, 24.03.2013, 19.00Uhr – Autorenlesung zur Förderung literarischen Schaffens in unserer Region

    LOKALE LESUNG

    Ort: Pölkenhof, Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg

    Autoren aus der Region lesen Kurzgeschichten, Gedichte, Aphorismen, Novellen, Aufsätze, Essays etc. Nicht jeder Autor in Quedlinburg und Umgebung ist als solcher bekannt, manch eine, manch einer schreibt für sich, oder trägt nur im kleineren Kreis vor, andere wiederum haben Bücher geschrieben und veröffentlicht, wieder andere veröffentlichen hauptsächlich im Internet, auf eigenen oder fremden Seiten. Und so finden sich allgemein bekannte und unbekannte Autoren zusammen, die Interesse habe, gemeinsam ein breiteres Publikum mit ihren Arbeiten bekannt zu machen und Sprache zu pflegen. Wer gern schreibt, sein Geschriebenes Vorlesen oder -tragen möchte, kann sich gern melden und sich mit seinen eigenen Werken beteiligen.

    Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum Oz e.V. Quedlinburg, IG Kraftwerk Poesie Quedlinburg,

    Informationen und Anmeldung über: kraftwerkpoesie@web.de

    Eintritt frei, um eine Spende zur Förderung des Literaturprojektes Lokale Lesung in Quedlinburg wird gebeten.

  • Begrenztes Glück

    Begrenztes Glück

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    Ins duftumhauchte Land, dort, wo die Farben glühen,

    hast, Liebste du, voll Stolz, dein großes Herz gepflanzt.

    Und viele Augen schau’n, wie deine Träume blühen,

    wie unter’m Apfelbaum, der Seelenfrieden tanzt.

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    Ein Eiland voller Glück, im Meer der Dämmerungen,

    wo neu dein Stern erglüht, der schlafend in dir ruht,

    bringt dir das Lied zurück, das du als Kind gesungen,

    als Träume hoffnungslos, erstickt im Wankelmut.

    .

    Du, die ich liebe noch, im schwermutsvollem Klingen,

    dein Angedenken strahlt, in mir wie Sonnenglanz.

    Lass‘ uns noch einmal nur, die alten Lieder singen,

    die Blätter werden welk, an unser’m Lorbeerkranz.

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    Jürgen Engelmann

    März 23

  • DES SCHNEIDER’S WERK

    DES SCHNEIDER’S WERK
    Foto: HC Thiesgen

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    DES SCHNEIDER’S WERK

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    WAS HAST DU NUN FÜR MICH GEPLANT

    FÜR DIE LIEBE UND FÜR MEIN LEBEN

    ICH HABE MICH NUN ENTSCHIEDEN

    ICH BIN DIR LETZTLICH ERGEBEN

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    ICH TEILE MIT DIR MEIN WESEN

    MEIN EGO & MEINE GESTALT

    DIE HÜRDEN & DIE SEGEN

    SAMT DER TRAURIGKEIT

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    DER RUF NACH EINER ERFÜLLUNG

    SCHWEIGT LAUT STÄRKER DENN JE

    UND STREBT NACH BESTÄTIGUNG

    ENTGEGEN JEGLICHEM PASSEE

    .

    ENTSPRECHEN MEINE WERKE

    DEINEM GUSTO UND DEINEM STIL

    MIT LEIDENSCHAFT GESCHNEIDERT

    BRAUCHT ES MANCHMAL NICHT VIEL

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    DENNOCH GANZ VIELE STÜCKE VERSTAUBEN

    UNGEWOLLT, ENTWÜRDIGT UND VERSCHMÄHT

    ABER FÜR GOTTES WERKE, SO GOTT SO WIRKT

    IST ES DOCH NIEMALS UND NIMMER ZU SPÄT

    .

    ICH BIN DEIN MEISTER & BIN DEIN DIENER

    DURCH DEINE NUR DEINE HERRLICHKEIT

    BITTE ZERSTÖRE NICHT DIESE MÜHEN

    DURCH ETWAIGE SIMPLE EITELKEIT

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    GELEGENTLICH GERNE MACHE ICH SO PASSEND

    ALLES WAS PASSEND SEIN KANN NICHT MUSS

    INSPIRIERT DURCH ALL DEIN VERTRAUEN

    ALL DEINEN MUT UND DEINEN GENUSS

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    DER SCHNEIDER SUCHT ERSCHÖPFT

    TRAUTE ZWEISAMKEIT ZUM LABEN

    RESPEKT, FRIEDEN UND FREUDEN

    AN DER NUTZUNG SEINER GABEN

    .

    DAS PATCHWORK BILDET SICH

    GEBILDET DURCH UND DARUM

    DURCH KLARHEIT & DIE FÜLLE

    MEHR GRADE NUN ALS KRUMM

    .

    ALLES IST ERLAUBT IM GLEICH

    IM EBEN SO WIE ES EBEN SO IST

    UND WAS NOCH NICHT GANZ DA

    WIRD EBEN DANN MAL VERMISST

    .

    DAS LEBEN IST BUNT & HEITERER

    DAS LEBEN IST EINFACH DAS LEBEN

    WEITER WISSEN WIR ERSTMAL NICHT

    DARAUF BRAUCHEN WIR NICHTS GEBEN

    .

    ESSENTIELLER IST DAS BEISAMMENSEIN

    UND BESONDERS DAS BEISAMMEN SEIN

    MÖGLICHST ALLE BEISAMMEN HABEN

    EGAL OB BEISAMMEN ODER ALLEIN

    .

    HC_THIESGEN

    Jan the 21st, 2011

    Time Unknown

  • Wissen ist Macht?

    Wissen ist Macht?

    .

    Vom Wissen?

    Wir wissen,           

    Was wir wissen,

    Oder wissen wir nicht,

    Was wir wissen,

    Oder wissen wir,

    Dass wir nichts wissen?

    Wissen wir was wir wissen wollen,

    Oder wissen wir,

    Was wir wissen sollten?

    Nur was wissen wir?

    Wissen ist Macht,

    Unwissenheit entmachtet,

    Und so wird dank der Medien,

    Aus Wissen Unwissen gemacht,

    Damit jene,

    Welche diese Medien konsumieren,

    Ohnmächtig glauben,

    Was ihnen vermittelt,

    Mit der Illusion,

    Dass nichts wissen,

    Oder Nichtwissen,

    Nichts macht.

    Doch es macht was,

    Nämlich machtlos,

    Mit einer,

    Seiner,

    Meiner Meinung,

    Da allein die Meinung zählt

    Und diese sei frei,

    Wie das Ei,

    Welches die Henne gelegt!

    So wir wissen,

    Dass Meinung,

    Nicht unbedingt Wahrheit ist,

    Oft diese sogar vermisst!

    Doch wir wissen,

    Dass die Meinung zählt,

    Wenn Mensch pluralistisch sich quält,

    Und sie besonders gelobt,

    Wenn ihr die Wahrheit fehlt!

    Die Meinung ist frei,

    Wenn sie frei von Wahrheit ist

    Und objektive Realität vermisst!

  • Wortsalat

    Wortsalat
  • Eine Hommage

    Eine Hommage

    Es ist die Zeit, da die Menschen ihren Tag ausklingen lassen. Jeder auf seine Weise. Auch ich. Nun bin ich nicht der Typ, der sich ins allabendliche Getümmel stürzt, um Spaß zu haben. Das scheint ja heute die Devise vieler Menschen zu sein. Nein, ich mag es nicht laut und noch weniger mag ich sinnloses Geschwätz über Nebensächlichkeiten.

    Und so sitze ich nun in einer natürlichen Perle, die eine lange Kette gastronomischer Verlockungen schmückt und lasse darin mit Gleichgesinnten meinen Tag ausklingen. Und ich habe Freude. Aber nicht an der Fülle der Dinge, sondern an einer angenehmen Art von anziehender, gemütlicher Bescheidenheit.

    Das gedimmte Licht reicht, um mein Gegenüber zu erkennen. Ein Kissen auf dem urigen Holzstuhl fordert zum Bleiben auf. Und der massive, blanke Tisch macht den Eindruck, als sehne er sich nach der sprichwörtlichen Faust auf dem Tisch. Ringsum, in Nischen zurückgezogen, genießen einige Gäste die regionalen kulinarischen Köstlichkeiten. Dort ein sehr in sich gekehrter älterer Herr, dem ein Glas Bier für den ganzen Abend zu reichen scheint. Zuweilen bestimmen auch die häusliche Regierung oder der Geldbeutel den Durst. In einer anderen Ecke ein paar Leute im Gespräch, das als Gemurmel bei mir ankommt. Kein Getöse, kein Streit. Alles bewegt sich im Rahmen einer lebendigen Gemütlichkeit. Und mittendrin der Gastwirt, der in aller Ruhe und Gelassenheit, freundlich seiner Berufung nachkommt und seine Gäste bewirtet. Gastwirt eben. Gelegentlich kommt er an unseren Tisch, um einen Spaß loszuwerden, ist aber bald wieder weg, um die Wirkung seiner humoristischen Brocken auch an anderen Tischen zu testen. Ein Klima der Unaufgeregtheit, auch der Geduld und der Zufriedenheit sowieso.

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  • STÖRFELD GEFÜHLE

    STÖRFELD GEFÜHLE

    STÖRFELD

    GEFÜHLE

    HIER LIEGE ICH EBEN WACH

    MORGEN GRAUT DIESER NACHT

    UND FRAGE MICH, WAS HABE ICH

    WIEDER EINMAL FALSCH GEMACHT

    .

    JA, SCHON, ICH VERSUCHE DIE GUTEN

    GEDANKEN ZU NÄHREN & ZU FÜTTERN

    ABER HIN UND WIEDER KANN UNMUT

    SCHULD, GAR NICHTS ERSCHÜTTERN

    .

    VERGESSEN SCHEINEN AUCH ALLE

    NOCH SO GUTEN INTENTIONEN

    AUCH WENN DOCH PRESENT

    ES SOLL SICH JA LOHNEN

    .

    ICH MÖCHTE SCHLAFEN

    AUGEN BLEIBEN OFFEN

    GEDANKLICHE HÖLZER

    VON ZWEIFEL BESOFFEN

    .

    STÖRFELDER EMOTIONEN

    STÖRFELDER SCHULD, PLAGE

    STÖRFELDER WIRRE GEDANKEN

    STÖREN NUN & MAL, KEINE FRAGE

    .

    DAS GUTE KOMMT MEIST ZUM SCHLUSS

    ABER SO LANGE IST KEINER GEBLIEBEN

    WANN FINDET SICH GESUCHTES GOLD

    WIE LANGE SOLL ICH NOCH SIEBEN?

    .

    DER WILDE WESTEN TOBT NOCH

    DORT OBEN IN MEINEM KOPFE

    MEDITATIONEN VERGESSEN

    JEDEM GONG ZUM TROTZE

    .

    DOCH FRIEDEN RUHET, JA

    TIEF IN MIR DRIN, DANEBEN

    DARAUF WARTEND, GEDULDIG

    MIR WOHLGEFALLEN ZU GEBEN

    .

    WOHLGEFALLEN DER MILDEN

    GEFÄLLIGEN ART & WEISEN

    EIN LEICHTERES GEPÄCK

    HEIL & FROHES REISEN

    .

    ICH NEHME ES, GERNE

    ICH NEHME ES, GUT, AN

    ICH NEHME GEGEBENES

    UND BLEIBE AUCH DRAN

    .

    WENDE ES NICHT WIEDER

    WEGEN DIR, GEGEN MICH

    BIN LOSGELÖST, BIN FREI

    SPIELEND, REINER TISCH

    .

    SO SEI ES & BLEIBE SO

    MEINES & ERBARMEN

    LEICHTIGKEIT, SEIN

    HOCHRUF & AMEN

    .

    HC_THIESGEN

    DEC 9TH, 2022

    7:20 AM (CET)

  • Sehnsucht

    Sehnsucht

    (Petra Ewers, Textbild „Sehnsucht“, 2023)

    .

    Sehnsucht

    Im

    täglichen

    Vorwärtsgehen,

    oftmaligem

    Stolpern

    spüre ich

    eine Kälte,

    die mir

    meinen

    Atem

    nimmt.

    Ich möchte

    innehalten

    den Moment,

    wo ich mich

    zu sehr

    verlor.

    .

    (Petra Ewers, Gedicht aus ihrem

    Buch: „Eine Rose im Schnee“)

  • Termin – Monatstreffen:

    Termin – Monatstreffen:

    Als Gruppe treffen wir uns regelmäßig, im allgemeinen am ersten Donnerstag im Monat. Im Monat März ist es der zweite Tag des Monats.

    Zeit: 02.03.2023, 19:00 Uhr

    Ort: Pölkenhof*, Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg

    Interessenten sind herzlich eingeladen es geht in diesen Treffen um Absprache, „Information und Erfahrungsaustausch bei strikter Einhaltung der dazugehörigen humoristischen Note in einer Umgebung, die sich durchaus als Ideen-Kreißsaal bezeichnen ließe. Ein Treff, in dessen Folge Weltliteratur zu produzieren nicht beabsichtigt, aber auch nicht verboten ist. Eine Runde, die zur Regelmäßigkeit zwingt und die es zulässt, sich wohlzufühlen.“, schrieb ein Teilnehmer zum letzten Treffen in einer E-Mail und besser ist nicht auszudrücken.

    Nicht nur in Rahmen dieser Treffen ist es unser Bestreben eine offene und tolerante Diskussionskultur, wie sie in der Gegenwart selten zu finden, zu pflegen.

    Ein Themenschwerpunkt: Veranstaltungen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühling. Insbesondere die drei Veranstaltungen im Monat März.